Galileo Design < openbook > Galileo Design - Know-how für Kreative.
Know-how für Kreative

Inhaltsverzeichnis
5 Erste Schritte mit dem Terminal
19 Dashboard
21 AppleScript einsetzen
Stichwort

Download:
- ZIP, ca. 3,1 MB
Buch bestellen
Ihre Meinung?

Spacer
 <<   zurück
Das Praxisbuch Mac OS X Tiger von Kai Surendorf
Die Version 10.4 im professionellen Einsatz
Buch: Das Praxisbuch Mac OS X Tiger

Das Praxisbuch Mac OS X Tiger

622 S., 34,90 Euro
Galileo Design
ISBN 978-3-89842-621-3
gp 19 Dashboard
  gp 19.1 Die Idee hinter Dashboard
  gp 19.2 Das Dashboard nutzen
  gp 19.3 Widgets organisieren
  gp 19.4 Die Standard-Widgets
  gp 19.5 Neue Widgets installieren
  gp 19.6 Technische Hintergründe
  gp 19.7 Hintergründe zu Dashboard
  gp 19.8 Sicherheit bei Widgets
  gp 19.9 Eigene Widgets erstellen
  gp 19.10 Überlegungen zu Beginn
  gp 19.11 Technische Möglichkeiten von Dashboard
  gp 19.12 Dateien im Widget
  gp 19.13 Ein erstes eigenes Widget: Hallo Welt!
    gp 19.13.1 Projektordner erstellen
    gp 19.13.2 Datei Icon.png erstellen
    gp 19.13.3 Standardbild Default.png erstellen
    gp 19.13.4 Voreinstellungen in der Datei Info.plist
    gp 19.13.5 Die HTML-Datei
    gp 19.13.6 Ein Cascading Stylesheet
    gp 19.13.7 Das fertige Widget
  gp 19.14 JavaScript
    gp 19.14.1 JavaScript-Erweiterungen
    gp 19.14.2 Programme und URLs öffnen
    gp 19.14.3 Aktionen beim Ein- und Ausblenden
    gp 19.14.4 Widget umdrehen
    gp 19.14.5 Einstellungen speichern
    gp 19.14.6 Widget vergrößern und verkleinern
    gp 19.14.7 Aktives und inaktives Widget
    gp 19.14.8 Zugriff auf die Shell
  gp 19.15 Übersicht über Methoden und Handler
  gp 19.16 Regionen definieren
  gp 19.17 Besonderheiten von Safari
  gp 19.18 Ein zweites Widget
    gp 19.18.1 Zielsetzung und Konzeption
    gp 19.18.2 Die HTML-Datei
    gp 19.18.3 Das JavaScript
    gp 19.18.4 Die Abfrage der SQL-Datenbank
  gp 19.19 Ausblick auf weitere Funktionen

19 Dashboard

Eine der spektakulärsten Neuheiten in Mac OS X Tiger ist das Dashboard, eine Sammlung vieler kleiner Applikationen, die direkt auf dem Schreibtisch bedient werden können. Doch Dashboard bietet mehr als nur eine fertige Programmsamlung. Man kann auch selbst Applikationen dafür schreiben, ein paar Kenntnisse in JavaScript und HTML reichen dafür bereits aus. In diesem Kapitel sehen Sie, was mit Dashboard alles möglich ist und wie Sie eigene Widgets programmieren.

Neu im Dock bei Mac OS X 10.4 – das Dashboard mit schnellem Zugang zu vielen kleinen Applikationen.


Galileo Computing

19.1 Die Idee hinter Dashboard  toptop

Bei der täglichen Arbeit am Computer gibt es eine Vielzahl von kleinen Arbeiten, die immer wieder ausgeführt werden. Die Spannbreite reicht vom Nachschlagen einer Telefonnummer im Adressbuch bis hin zur Umrechnung eines Betrages von einer Währung in eine andere. Zwar bietet Mac OS X für solche Aufgaben separate Programme, aber diese Lösung ist nicht sehr intelligent. Möchten Sie auf jedes dieser Programme wie das Adressbuch und das Dienstprogramm Rechner direkten Zugriff haben, so wird der Platz im Dock recht bald eng. Weiterer Platz wird von den Fenstern der Programme benötigt. Mit Exposé bietet Mac OS X einen ersten Ansatz, auch viele Fenster zu beherrschen. Aber es wäre einfacher, die Programme für eine einfache Suche gar nicht erst zu starten.


Ein Blick aus dem Fenster …
Wenn ich von meinem Schreibtisch aus dem Fenster sehe, gleitet mein Blick über die Fensterbank. Auf der Fensterbank liegt der Taschenrechner zusammen mit einem kleinen Notizzettel, dem Adressbüchlein, ein paar Stiften und dem Kalender. Die Fensterbank von Mac OS X heißt Dashboard.


Eine zweite Arbeitsfläche | An diesem Punkt setzt die Konzeption des Dashboards an. Mit dem Dashboard führt Apple eine neue Arbeitsfläche ein, die sich über die Fenster der normalen Programme legt und nach der Ausführung einer kleinen Aufgabe – wie der Suche nach einer Telefonnummer – verschwindet. Rufen Sie das Dashboard mit der Taste auf, so wird der normale Bildschirminhalt etwas abgedunkelt und tritt in den Hintergrund. Über diesen werden die kleinen Programme platziert und Sie können zum Beispiel nach einer Nummer suchen. Anschließend blenden Sie durch erneutes Drücken der Taste das Dashboard wieder aus.


Dashboard an- und ausschalten

Drei Typen | Die Einsatzgebiete von Widgets können grob in drei Bereiche unterteilt werden: Kleine Dienstprogramme (Accessory Widgets) bieten nützliche Zusatzfunktionen. Ein Beispiel wäre der Taschenrechner oder das Programm zur Übersetzung. Andere Widgets können mit den Programmen von Mac OS X interagieren. Die Application Widgets ergänzen die Programme oder machen ausgewählte Funktionen über das Dashboard zugänglich. Ein Beispiel für ein solches Widget wäre die Steuerung von iTunes, das Ihnen die Auswahl des nächsten oder vorherigen Titels in iTunes ermöglicht, den aktuellen Titel anzeigt und sonst keine Funktionen bietet. Ferner gibt es noch Information Widgets, deren Zweck ausschließlich in der Anzeige von Informationen besteht. Ein Beispiel wären die Uhren oder ein Widget, das Ihnen einen Überblick über die Systemauslastung und über Netzwerkverbindungen verschafft.


[Widgets]
Das Dashboard soll kein Ersatz für Programme wie Adobe Photoshop sein, sondern für kleine und möglichst exakt definierte Aufgaben dienen. Die Programme, die Sie innerhalb des Dashboards nutzen können, werden als Widgets bezeichnet. Für diese Widgets gibt es im Gegensatz zu den Programmen keine Richtlinien, wie ihre Oberfläche gestaltet werden soll.


Abbildung 19.1 Mit dem Dashboard steht dem Anwender eine zweite Arbeitsfläche für kleine Aufgaben auf Tastendruck zur Verfügung.

HTML und JavaScript | Da die Aufgaben der Widgets klar begrenzt sein sollten, ist auch die Programmiersprache der Widgets nicht zu komplex: Es handelt sich um einfache HTML-Dateien. Diese sorgen zusammen mit einigen Grafiken für das Aussehen eines Widgets. Bei den eigentlichen Programmen, die zum Beispiel die Telefonnummer nachschlagen oder eine Uhr darstellen, wird JavaScript verwendet.


Safari als Laufzeitumgebung
Im Hintergrund arbeitet der Kern des Webbrowsers Safari – genannt WebKit – und sorgt für die Darstellung. Zeitgleich ist das WebKit auch die Laufzeitumgebung für die Programme. Widgets werden letztendlich mit Hilfe von Safari ausgeführt.




Ihr Kommentar

Wie hat Ihnen das <openbook> gefallen? Wir freuen uns immer über Ihre freundlichen und kritischen Rückmeldungen.






 <<   zurück
  
  Zum Katalog
Zum Katalog: Das Praxisbuch Mac OS X Tiger






 Das Praxisbuch
 Mac OS X Tiger

Jetzt bestellen


 Ihre Meinung?
Wie hat Ihnen das <openbook> gefallen?
Ihre Meinung

 Buchtipps
Zum Katalog: Das Praxisbuch Mac OS X Leopard






 Das Praxisbuch
 Mac OS X Leopard


Zum Katalog: Mac OS X 10.5 Leopard






 Mac OS X 10.5
 Leopard


Zum Katalog: iLife ’08: iPhoto, iMovie, iDVD, GarageBand, iTunes und iWeb






 iLife ’08:
 iPhoto, iMovie, iDVD,
 GarageBand, iTunes
 und iWeb


Zum Katalog: iLife ’08: iPhoto, iMovie, iDVD, GarageBand, iWeb und iTunes - Videotraining






 iLife ’08:
 iPhoto, iMovie, iDVD,
 GarageBand, iWeb und
 iTunes - Videotraining


 Shopping
Versandkostenfrei bestellen in Deutschland und Österreich
InfoInfo




Copyright © Galileo Press 2005
Für Ihren privaten Gebrauch dürfen Sie die Online-Version natürlich ausdrucken. Ansonsten unterliegt das <openbook> denselben Bestimmungen, wie die gebundene Ausgabe: Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten einschließlich der Vervielfältigung, Übersetzung, Mikroverfilmung sowie Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.


[Galileo Design]

Galileo Press, Rheinwerkallee 4, 53227 Bonn, Tel.: 0228.42150.0, Fax 0228.42150.77, info@galileo-press.de